{"id":32,"date":"2018-06-14T09:04:56","date_gmt":"2018-06-14T09:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.wolf-am-bahnhof.de\/?page_id=32"},"modified":"2018-06-14T09:04:56","modified_gmt":"2018-06-14T09:04:56","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wolf-am-bahnhof.de\/?page_id=32","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<p><i>H\u00e4tten Sie\u2018s gewusst?<br \/>\n<\/i> Flaschen wurden noch nicht von jeher aus Glas gefertigt. Urspr\u00fcnglich wurden die Fl\u00fcssigkeitsgef\u00e4\u00dfe aus Metall hergestellt \u2013 ja tats\u00e4chlich: von einem Flaschner. Dieser Tatsache verdankt der Flaschner seine heute noch in S\u00fcddeutschland gebr\u00e4uchliche und so nahe liegende Berufsbezeichnung.<\/p>\n<p>Wir schreiben das Jahr <b>1916<\/b>, das Jahr, in dem Albert Einstein die Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie entwickelt und sich Johann Paul Wolf gemeinsam mit seiner Frau Anna eine Existenz als Flaschner aufbaut und damit den Grundstein f\u00fcr das heute florierende Familienunternehmen Wolf am Bahnhof legt.<\/p>\n<p>Wir werfen einen Blick in die Wolf\u2019sche Werkstatt, die damals noch in der F\u00fcrther Maxstra\u00dfe Nr. 17 ans\u00e4ssig ist: Hier werden in m\u00fchevoller Handarbeit zun\u00e4chst haupts\u00e4chlich verzinkte Eimer und Wannen sowie Kohlensch\u00fctter hergestellt. Erweitert wird das Sortiment durch die Anfertigung und Montage von Dachrinnen und Regenrohren. Mit einem Handkarren, der als \u201cFirmenwagen\u201d dient, werden Waren und Materialien an die Kundschaft ausgeliefert.<\/p>\n<p><b>Der technische Fortschritt: Chance und Herausforderung<\/b><br \/>\nDie Arbeit eines Flaschners wurde seit jeher stark vom technischen Fortschritt bestimmt. So schuf ihm beispielsweise der Anschluss von Wohnh\u00e4usern an ein zentrales Wasserleitungsnetz, mit dem in Deutschland erst Ende des 19. Jahrhunderts begonnen wurde, ein komplett neues Arbeitsfeld: die Installation. In F\u00fcrth waren 1899 bereits 84 Prozent aller Wohnh\u00e4user mit flie\u00dfendem Wasser versorgt. Johann Paul Wolf trifft darum bereits wenige Jahre nach der Firmengr\u00fcndung, Anfang der 1930er Jahre, die Entscheidung, sein Angebot um den Bereich Installation zu erweitern. Fortan z\u00e4hlt auch alles, was mit der Einrichtung von Leitungen \u2013 nicht nur f\u00fcr Wasser, sondern auch f\u00fcr Gas, Abwasser, Ab- und Rauchgase und f\u00fcr die L\u00fcftung der Wohnungen zu tun hat, zu seinem T\u00e4tigkeitsbereich.<\/p>\n<p><b>Tradition und Leistung: Die Grundpfeiler des Handwerks<\/b><br \/>\nDie n\u00e4chste Erweiterung des Handwerksbetriebs l\u00e4sst nicht lange auf sich warten: <b>1926<\/b> wird erg\u00e4nzend zur Werkstatt ein Ladengesch\u00e4ft f\u00fcr Haushaltwaren er\u00f6ffnet. Eine Entscheidung, die der kleine Familienbetrieb nicht bereuen soll. Denn bereits <b>1939<\/b> werden die R\u00e4umlichkeiten zu eng und man zieht ein paar H\u00e4user weiter, in die Maxstra\u00dfe Nr. 31 um, wo Sie sich heute noch von der Zuverl\u00e4ssigkeit und Qualit\u00e4t des Unternehmens \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Eine Lage im \u00dcbrigen, von der viele Ladeninhaber nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen: Zentral und doch verkehrsg\u00fcnstig in unmittelbarer N\u00e4he des F\u00fcrther Hauptbahnhofs gelegen.<\/p>\n<p><b>1956<\/b> steht der erste Umbau in den neuen Gesch\u00e4ftsr\u00e4umen an: 20 Jahre nach seiner Einf\u00fchrung wird der Laden erstmals erweitert. Dies soll jedoch nicht die letzte Modernisierungsma\u00dfnahme gewesen sein. Gerade mal 17 Jahre vergehen, bis das Haushaltwaren-Sortiment <b>1973<\/b> abermals erweitert, die Verkaufsfl\u00e4chen vergr\u00f6\u00dfert und die Ladenfl\u00e4che um einen gro\u00dfen Ausstellungsraum f\u00fcr gro\u00dfe Elektro-K\u00fcchen-Ger\u00e4te und Badezimmer-Einrichtungen vergr\u00f6\u00dfert wird.<\/p>\n<p>Wie in den vergangen Jahrzehnten bestimmt auch in den 1950er und 1970er Jahren der technische Fortschritt die Entwicklung des Wolfschen Familienunternehmens. In den 50er Jahren sind es die Waschmaschinenvorf\u00fchrungen, mit denen man das Interesse auf sich zieht; in den 70er Jahren kommen Sp\u00fclmaschinen in Mode, und in F\u00fcrth wird von Stadt- auf Erdgas umgestellt. Die Ver\u00e4nderungen werden dazu genutzt, eine Austauschaktion von Gas\u00f6fen durchzuf\u00fchren, und selbstverst\u00e4ndlich findet sich fortan auch eine ansehnliche Auswahl an Sp\u00fclmaschinen im Sortiment.<\/p>\n<p>Inzwischen ist die 2. Generation der Familie Wolf in die Fu\u00dfstapfen des Vaters getreten: Die Br\u00fcder Alfred und Erich Wolf f\u00fchren seit <b>1954<\/b> das Unternehmen.<\/p>\n<p>Dass sich die urspr\u00fcngliche Flaschnerei \u201cvom Handwerksbetrieb zum f\u00fchrenden Fachgesch\u00e4ft\u201d entwickelt hat, ist bereits <b>1966<\/b>, zum 50j\u00e4hrigen Firmenjubil\u00e4um eine Tatsache, die den F\u00fcrther Nachrichten eine Schlagzeile wert ist. Schon damals wird das au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfe und gut sortierte Angebot sowie die zuverl\u00e4ssige handwerkliche Leistung ger\u00fchmt.<\/p>\n<p>Daran hat sich bis heute nichts ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Seit <b>2005<\/b> f\u00fchren Horst-Peter Wolf und Cornelia Wolf das Familienunternehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00e4tten Sie\u2018s gewusst? Flaschen wurden noch nicht von jeher aus Glas gefertigt. Urspr\u00fcnglich wurden die Fl\u00fcssigkeitsgef\u00e4\u00dfe aus Metall hergestellt \u2013 ja tats\u00e4chlich: von einem Flaschner. Dieser Tatsache verdankt der Flaschner seine heute noch in S\u00fcddeutschland gebr\u00e4uchliche und so nahe liegende Berufsbezeichnung. 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